Bereiche



Dungeons & Dragons

 

D&D ist einer der großen Klassiker des Rollenspiels. Erfunden von Gary Gygax im Jahr 1974 ist es heute (Stand 2015) bereits in der 5. Version veröffentlicht, und hat seitdem nichts an Popularität eingebüßt.
Unsere Gruppe spielt die 4. Edition von D&D, daher geht es auf diesen Seiten hauptsächlich um diese.

 

Mechanik

Bei D&D geht es im Kern darum mit einer Gruppe von Abenteurern in einer dem europäischen Mittelalter angelehnten Fantasywelt finstere Gewölbe zu erkunden, fiese Monster zu bekämpfen und dadurch sowohl die eigenen Charakterwerte zu verbessern als auch mächtige magische Gegenstände zu sammeln. Durch das Lösen von Aufgaben und bekämpfen von Monstern erhalten die Charaktere Erfahrungspunkte und erreichen somit irgendwann eine höhere Stufe. Bei jedem Stufenanstieg können entweder Werte gesteigert oder neue Talente ausgesucht werden.
In der Basis benutzt D&D das populäre D20 Regelsystem. Will ein Charakter eine bestimmte Aktion durchführen, etwa ein Schloss öffnen oder eine Wand hoch klettern, muss er eine Würfelprobe ablegen. Er würfelt dabei einen 20-seitigen Würfel (W20, oder d20 im englischen) und addiert das Ergebnis zu dem Rang seiner Fertigkeit, die für diese Aktion erforderlich ist. Das Ergebnis muss einen vom Spielleiter festgelegten Schwierigkeitswert übersteigen, anderenfalls ist die Aktion gescheitert.
Angriffe funktionieren in D&D 4 ähnlich, nur dass hier der Angriffswert zum Ergebnis addiert wird und der Schwierigkeitswert durch den gegnerischen Rüstungswert dargestellt wird.

Beispiel: Der Kämpfer versucht ein gegnerisches Monster mit einem Schwert anzugreifen. Sein Angriff mit dem Schwert ist +6. Er würfelt also W20 + 6 = 17. Das Monster hat eine Rüstung von 16. Er hat also getroffen.

Hat man getroffen, würfelt man den Schaden aus. Welche Würfel hier maßgeblich sind wird durch die Waffe bzw. das Angriffstalent bestimmt. Hätte man ein Schwert mit 1W6 Schaden, würfelt man also einen 6-seitigen Würfel und zieht das Ergebnis direkt von den Lebenspunkten des Gegners ab.

Skill Challenges

D&D 4 hat sogenannte Skill Challenges eingeführt um mehrere Aktionen der Spieler zusammen zu fassen. Sucht die Gruppe etwa in der Stadt nach einem Verbrecher, den sie verfolgen, haben sie mehrere Möglichkeiten: Sie könnten selbst suchen, Anwohner befragen oder versuchen dem flüchtenden eine Falle zu stellen. All diese Aktionen dienen dem selben Ziel, benötigen aber unterschiedliche Proben. Die Skill Challenge verwaltet diese verschiedenen Proben und deren Erfolge bzw. Misserfolge. Je nach Schwierigkeit müssen die Spieler eine bestimmte Anzahl an Erfolgen sammeln bzw. scheitern nach einer bestimmten Anzahl von Misserfolgen.

 

Charaktere

Die Charaktere werden definiert durch ihre Attribute, Fertigkeiten, Talente und Zauber. 

Attribute

Stärke - Gibt an, wie hart ein Charakter zuschlagen und wie viel er tragen kann.
Geschicklichkeit - Gibt an, wie gut ein Charakter Angriffen ausweichen und wie gut er schießen kann.
Konstitution - Bestimmt, wie viel Schaden der Charakter aushält und wie gut er sich gegen Gifte zur Wehr setzen kann.
Intelligenz - Ist wichtig, wenn es um Zauber geht und wie viel der Charakter bei einem Stufenanstieg lernen kann.
Weisheit - Gibt an, wie stark der Wille eines Charakters ist, aber auch seine Intuition.
Charisma - Ist wichtig bei Verhandlungen und für die Zauber von Klerikern und Druiden.

Fertigkeiten

Die Fertigkeiten bestimmen, was ein Charakter besonders gut kann. Vielleicht kann er gut schwimmen oder klettern, dafür kann er nicht so gut schleichen und Schlösser knacken. Bei einem Stufenanstieg kann der Charakter seine Fertigkeiten trainieren und somit verbessern. Die Fertigkeiten kommen weniger im Kampf, dafür umso mehr beim Erkunden, Reisen oder bei der Konversation mit anderen Personen zum Tragen. Schwierige Verhandlungen sollte nur ein Charakter führen, der gut in der Diplomatie trainiert ist.

Talente

Die Talente sind Fähigkeiten, die der Charakter direkt einsetzen kann. Mit D&D 4 zählen dazu auch die Zauber eines Magiers. Sowohl der schwere Rundumschlag eines Kämpfers als auch das magische Geschoss des Magiers oder der Heilzauber eines Klerikers ist ein Talent. Eingeteilt werden die Talente nach der Häufigkeit, wie man diese benutzen kann. At-will Talente können so oft genutzt werden, wie man möchte. Dazu zählen Standardangriffe oder kleinere Zauber. Encounter-Talente können einmal pro Begegnung benutzt werden. Diese sind schon etwas mächtiger, können aber durchaus öfter benutzt werden. Noch mächtigere Talente sind auf die Benutzung pro Tag beschränkt.